top of page

Die richtigen Dinge

Aktualisiert: 21. Jan.


Ich habe einmal gehört, dass am Ende eines jeden Lebens die Wahrheit steht.

Dass sich in den letzten Minuten oder Sekunden herauskristallisiert, was eigentlich wirklich wichtig ist oder war.

Man sagt auch, dass die Dinge, die man nicht getan hat, einem das Gehen schwer machen.

Heißt das, dass wir so viele Dinge wie möglich tun sollten, damit wir am Ende keine Probleme bekommen?

Nein. Es müssen keine tausend Dinge sein. Es müssen vielmehr die richtigen Dinge sein. Die Dinge, die uns persönlich glücklich machen.

Dazu muss jeder einzelne erst einmal herausfinden, was ihn glücklich macht.

Um das herauszufinden, müssen wir uns frei machen von dem, was andere von uns erwarten.

Es ist doch unser Leben. Also warum sollten wir so sein, wie die Norm? Nur damit wir dazu gehörten?

Aber wozu gehörten wir denn dann eigentlich?

Wem sollten wir zu allererst genügen, wenn nicht uns selbst?

Also ist es erstrebenswert herauszufinden, wer wir eigentlich wirklich sind. Was bringt unser Herz zum Schwingen? Was macht uns persönlich glücklich?

Was brauchen wir wirklich, damit unser Leben vollkommen ist?

Man kann ein Individuum sein und trotzdem der Herde angehören.


Ich hatte einmal eine großartige Kollegin, die viel zu früh gestorben ist. Ich erinner mich nicht genau, aber ich glaube, ihr letztes Wort war Verbundenheit, oder zumindest etwas in der Art. Das hab ich nicht vergessen können.

In dem Moment wurde mir erneut klar, was damit gemeint ist. Wir sind alle Teil von einander und alles ist miteinander verbunden. Wir könnten, wenn wir zusammenhielten, alles erreichen, was wir wollten. Es wären uns keine Grenzen gesetzt.

Natürlich ist es utopisch zu glauben oder auch nur zu hoffen, dass wir jemals alle dasselbe wollten, aber es muss ja nicht immer der ganz große Kreis sein.


Ich bin Musikerin, und da ist es oft so, dass Zusammenhalt gar nicht wirklich existiert. Ich weiß nicht, wie es bei den Männern ist, aber bei den Frauen gibt es Neid und Missgunst. Die Frauen haben oft Angst davor, Jobs an andere zu verlieren, weil sie meinen, es gäbe nicht genug für alle. Andere wären schöner, besser, könnten sich besser in Szene setzen etc. Deswegen empfehlen sie keine Kolleginnen weiter.

Wie soll da Verbundenheit entstehen? Es ist schade, denn wenn wir alle zusammenhalten und auf einander aufpassen würden, wären wir am Ende nicht nur alle viel glücklicher, sondern hätten auch alle genug zu tun. Und wir wären vielfältig, weil individuell.


Ich persönlich wünsche mir Werte wie Ehre, Ehrlichkeit und Respekt zurück. Ich habe Kolleginnen, die sich exakt dasselbe wünschen, und das sind die Menschen, mit denen ich mich umgebe und die ich jederzeit weiterempfehlen würde.

Ein kleiner Kreis, der mit der Zeit hoffentlich weiter wachsen wird.


Neid und Missgunst werden zu Neid und Missgunst, genauso wie Hass zu Hass wird.

Aus diesen Dingen kann nichts Gutes entstehen.

Aber aus Verbundenheit, Zusammenhalt, Offenheit, Teamgeist & Dankbarkeit entstehen Wunder.


www.lifecoach-4-you.de Madeleine Lang


33 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen

Ein Stück Glück

bottom of page