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Was die Menschen Macht nannten…

Aktualisiert: 17. März 2023


Ich habe einen Satz gelesen in einem Buch, das ich sehr schön finde.

Dieser Satz lautet: Was die Menschen Macht nannten, war nur ein Schatten, der der Sonne mit der Faust drohte. (Der Zaubergarten von Sharon Maas).


Mich hat dieser Satz nicht losgelassen, weil er so schön beschreibt, wie das Spiel mit der Macht eigentlich wirklich ist.


Wer möchte Macht? Sind es nicht getriebene Menschen, die einen Mangel ausgleichen wollen und sich aus diesem Grund bewusst oder auch unbewusst erheben wollen über andere?

Natürlich kann Machthunger auch anerzogen werden, aber wer erzieht denn hier wen?


Ist ein in sich zufriedener Mensch von Machthunger getrieben? Ich glaube nicht.

Ein aus sich heraus zufriedener Mensch, hat es nicht nötig, sich über jemand anderen zu erheben, nur um zum Beispiel zu kompensieren, dass er nicht, oder nicht genug geliebt wurde, einen geringen Selbstwert besitzt oder Rache nehmen will, etc..

Er muss vielleicht auch nicht mindestens so viele Ferraris in seiner Garage stehen haben wie sein Nachbar, um sich akzeptiert/wertvoll zu fühlen.

Er kauft sich eventuell auch einen Ferrari, aber aus einem anderen Grund.

Ein aus sich heraus zufriedener Mensch ist nicht davon abhängig, was andere von ihm denken. Er lebt aus dem Gefühl heraus, so gut zu sein, wie er ist. Er muss keinem Idol nacheifern. Nicht zum Beauty-Doc gehen, um so auszusehen wie sein Lieblingsstar. Nicht so tun, als wäre er jemand anderes.

Er hat gelernt, zu reflektieren, und er hat gelernt, Verantwortung zu übernehmen.

Dieser Mensch lebt sein ihm eigenes Leben, so wie er es für richtig hält.

Er ist bereit loszulassen, was nicht oder nicht mehr zu ihm gehört, und bleibt offen für Neues.

Er bewegt sich, ist aber auch in der Lage innezuhalten, wenn Bewegung ihn grade nicht weiterbringt.

Luxus ist eine tolle Sache, wenn man ihn sich leisten kann. Wirklich genießen kann man ihn allerdings nur, wenn man damit nichts beweisen muss, denn sonst bedeutet er nur mehr Stress.

Wirklich genießen kann ich nur aus Dankbarkeit und Liebe, nicht aus Neid oder Missgunst heraus.


Und wieder einmal wird mir klar, dass Geld unglaublich hilfreich ist, aber allein nicht unbedingt glücklich macht.

www.lifecoach-4-you.de Madeleine Lang

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